In einer Zeit, in der Märkte dynamischer und wettbewerbsintensiver werden, ist eine klare Unternehmensstrategie entscheidend. Dieser Beitrag zeigt die fünf zentralen Schritte eines erfolgreichen Strategieprozesses – praxisnah erklärt am Beispiel der fiktiven Alpentech GmbH, einem mittelständischen Industriebetrieb aus Österreich. Am Ende des Beitrages werden noch häufig begangene Fehler dargestellt.
Der Blog ist sowohl in einer ausklappbaren als auch in einer Komplettansicht verfügbar. Viel Spass beim Lesen!
Am Beginn jeder Strategieentwicklung stehen die Fragen: Wo stehen wir heute? Was macht unser erfolgreich?
Die Alpentech GmbH – Hersteller von Präzisionskomponenten für den Maschinenbau – analysiert dazu interne und externe Faktoren und kommt dabei zu folgenden Ergebnissen:
Interne Stärken:
Interne Schwächen:
Externe Chancen:
Externe Risiken:
Daraus wurde das Erfolgsprofil definiert: technologische Kompetenz, absolute Lieferzuverlässigkeit und flexibel skalierbare Fertigung.
Auf Basis der Analyse entwickelt die Alpentech GmbH eine klare Unternehmensstrategie.
Gesamtstrategie
„Die Alpentech GmbH positioniert sich als Premiumlieferant innovativer Leichtbaukomponenten und erschließt neue europäische Wachstumsmärkte.“
Teilstrategien
Diese klaren Stoßrichtungen schaffen Orientierung für Mitarbeiter und Management.
Eine wirksame Strategie braucht präzise Ziele – qualitativ und quantitativ.
Qualitative Ziele
Quantitative Ziele
Diese Kennzahlen dienen als Steuerungsinstrument und Entscheidungsgrundlage.
In einem strukturierten Prozess erarbeitet die Alpentech GmbH verschiedene Optionen:
Beispiele:
Alle Optionen werden bewertet nach:
Die finale Auswahl:
Der Aktionsplan übersetzt die Strategie in konkrete Maßnahmen.
Beispielhafter Aktionsplan der Alpentech GmbH
|
Maßnahme |
Verantwortlich |
Zeitplan |
KPI |
|
Einführung MES-System |
COO |
Q1–Q4 2026 |
OEE +5 % |
|
Aufbau Vertrieb Norditalien |
Head of Sales |
ab Q3 2025 |
3 Neukunden/Jahr |
|
Investition in Leichtbau-Zelle |
CFO/CTO |
Q2 2025 |
+20 % Kapazität |
Ein klarer Aktionsplan erhöht die Umsetzungswahrscheinlichkeit und sorgt dafür, dass Fortschritte messbar bleiben.
Fehlende oder oberflächliche Analyse:
Kein klares Erfolgsprofil / keine konsistente Positionierung:
Strategie = Wunschliste statt echte Entscheidung:
Zu wenig Fokus auf Zukunft & Szenarien
Fehlende Einbindung der Organisation
Unklare oder unrealistische Ziele
Keine konsequente Ressourcenplanung
Fehlende Übersetzung in operative Maßnahmen
Schlechtes oder gar kein Monitoring
Widerstand gegen notwendige Veränderungen
Strategien ohne Kundenfokus
Fehlende Agilität
Ein klar strukturierter Strategieprozess schafft Orientierung
Ein sauber aufgebauter Strategieprozess bietet Unternehmen einen verlässlichen Rahmen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die fünf Kernschritte – Analyse, Strategieformulierung, Zieldefinition, Optionenbewertung und Aktionsplanung – bilden dabei das stabile Fundament einer wirkungsvollen Strategieentwicklung.
Das Beispiel der Alpentech GmbH verdeutlicht, wie ein mittelständisches Industrieunternehmen diesen Prozess systematisch durchlaufen kann, um Wachstum zu sichern, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und langfristige Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten.
Controlling als zentrale interne Informationsquelle
Ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine professionelle Strategieentwicklung ist ein leistungsfähiges Controlling. Nur durch ein strukturiertes Controlling können jene internen Informationen bereitgestellt werden, die für fundierte strategische Entscheidungen notwendig sind.
Darüber hinaus zählt es zu den Kernaufgaben des Controllings, das finanzielle Fundament der Strategie zu definieren – insbesondere durch die Erstellung eines Mittelfristplans, der als Budgetrahmen für die geplanten strategischen Maßnahmen dient. So lässt sich frühzeitig beurteilen, ob die Strategie auch finanziell umsetzbar ist.
Ebenso unverzichtbar ist eine umfassende Risikoanalyse. Sie zeigt auf, welche wesentlichen Risiken mit der Strategie verbunden sind und ermöglicht die Benennung klarer Risk Owner, die für die Planung und Umsetzung entsprechender Gegenmaßnahmen verantwortlich sind.
Die CoFit Consulting GmbH begleitet Unternehmen von der Analyse bis zur Umsetzung.
1. Analyse des Geschäftsmodells und der Ausgangslage
Erfolgsprofil definieren
Am Beginn jeder Strategieentwicklung steht die Frage: Wo stehen wir heute?
Die Alpentech GmbH – Hersteller von Präzisionskomponenten für den Maschinenbau – analysiert dazu interne und externe Faktoren:
Interne Stärken:
Interne Schwächen:
Externe Chancen:
Externe Risiken:
Daraus entsteht das Erfolgsprofil: technologische Kompetenz, absolute Lieferzuverlässigkeit und flexibel skalierbare Fertigung.
2. Gesamtstrategie und Teilstrategien definieren
Auf Basis der Analyse entwickelt die Alpentech GmbH eine klare Unternehmensstrategie.
Gesamtstrategie
„Die Alpentech GmbH positioniert sich als Premiumlieferant innovativer Leichtbaukomponenten und erschließt neue europäische Wachstumsmärkte.“
Teilstrategien
Diese klaren Stoßrichtungen schaffen Orientierung für Mitarbeiter und Management.
3. Qualitative und quantitative Ziele festlegen
Eine wirksame Strategie braucht präzise Ziele – qualitativ und quantitativ.
Qualitative Ziele
Quantitative Ziele
Diese Kennzahlen dienen als Steuerungsinstrument und Entscheidungsgrundlage.
4. Strategische Optionen entwickeln und auswählen
In einem strukturierten Prozess erarbeitet die Alpentech GmbH verschiedene Optionen:
Beispiele:
Alle Optionen werden bewertet nach:
Die finale Auswahl:
5. Aktionsplan – von der Strategie zur Umsetzung
Der Aktionsplan übersetzt die Strategie in konkrete Maßnahmen.
Beispielhafter Aktionsplan der Alpentech GmbH
Maßnahme | Verantwortlich | Zeitplan | KPI |
Einführung MES-System | COO | Q1–Q4 2026 | OEE +5 % |
Aufbau Vertrieb Norditalien | Head of Sales | ab Q3 2025 | 3 Neukunden/Jahr |
Investition in Leichtbau-Zelle | CFO/CTO | Q2 2025 | +20 % Kapazität |
Ein klarer Aktionsplan erhöht die Umsetzungswahrscheinlichkeit und sorgt dafür, dass Fortschritte messbar bleiben.
6. Die häufigsten Fehler im Strategieprozess
1. Fehlende oder oberflächliche Analyse
2. Kein klares Erfolgsprofil / keine konsistente Positionierung
3. Strategie = Wunschliste statt echte Entscheidung
4. Zu wenig Fokus auf Zukunft & Szenarien
5. Fehlende Einbindung der Organisation
6. Unklare oder unrealistische Ziele
7. Keine konsequente Ressourcenplanung
8. Fehlende Übersetzung in operative Maßnahmen
9. Schlechtes oder gar kein Monitoring
10. Widerstand gegen notwendige Veränderungen
11. Strategien ohne Kundenfokus
12. Fehlende Agilität
Anpassungen an Marktveränderungen erfolgen zu spät.
7. Fazit:
Ein klar strukturierter Strategieprozess schafft Orientierung
Ein sauber aufgebauter Strategieprozess bietet Unternehmen einen verlässlichen Rahmen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die fünf Kernschritte – Analyse, Strategieformulierung, Zieldefinition, Optionenbewertung und Aktionsplanung – bilden dabei das stabile Fundament einer wirkungsvollen Strategieentwicklung.
Das Beispiel der Alpentech GmbH verdeutlicht, wie ein mittelständisches Industrieunternehmen diesen Prozess systematisch durchlaufen kann, um Wachstum zu sichern, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und langfristige Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten.
Controlling als zentrale interne Informationsquelle
Ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine professionelle Strategieentwicklung ist ein leistungsfähiges Controlling. Nur durch ein strukturiertes Controlling können jene internen Informationen bereitgestellt werden, die für fundierte strategische Entscheidungen notwendig sind.
Darüber hinaus zählt es zu den Kernaufgaben des Controllings, das finanzielle Fundament der Strategie zu definieren – insbesondere durch die Erstellung eines Mittelfristplans, der als Budgetrahmen für die geplanten strategischen Maßnahmen dient. So lässt sich frühzeitig beurteilen, ob die Strategie auch finanziell umsetzbar ist.
Ebenso unverzichtbar ist eine umfassende Risikoanalyse. Sie zeigt auf, welche wesentlichen Risiken mit der Strategie verbunden sind und ermöglicht die Benennung klarer Risk Owner, die für die Planung und Umsetzung entsprechender Gegenmaßnahmen verantwortlich sind.
Um Ihnen ein optimales Nutzungserlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn Sie diesen Technologien zustimmen, können wir Daten wie Ihr Surfverhalten oder eindeutige Kennungen auf dieser Website verarbeiten. Wenn Sie Ihre Einwilligung nicht erteilen oder widerrufen, können bestimmte Funktionen eingeschränkt sein.